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AMSEL: Wer wir sind und wofür wir stehen

Ob ihr langjährige Stammkunden seid oder die AMSEL-Trachten gerade erst für euch entdeckt: Wir freuen uns, dass ihr hier seid und stellen euch das Unternehmen AMSEL und das Trio, das ihm vorsteht, gerne näher vor!

Amsel steht für Tracht mit traditionellem Flair und modernem Touch (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

AMSEL, das ist gelebte Liebe zur Tracht, vereint in einem waschechten Familienunternehmen, das Wert auf alpine Mode legt, die deren Tradition sowie Modernität in sich vereint.

Wie alles angefangen hat

Angefangen hat alles ausgerechnet in Berlin, fernab von Alpen und bayerischer Tracht: Dort hat Unternehmensgründerin und AMSEL-Designerin Alexandra von Frankenberg an der Modeschule ESMOD unterrichtet und wollte zur Wiesn zurück nach München reisen. Nachdem es in Berlin schwer war, an wertige Tracht zu kommen – auch, weil Alex natürlich etwas Außergewöhnlicheres haben wollte – hat sie sich eben selbst etwas entworfen. Praktischerweise hatte sie das ja gelernt!

Die von Alex entworfenen Trachten kamen bei Freunden und Bekannten in München so gut an, dass – ehe sie sich‘s versah – auch schon die ersten prominenten Kunden anklopften.

Hochwertige Stoffe und feinste Verarbeitung zeichnen die Dirndl, Lederhosen und Trachten von Amsel aus (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

AMSEL: Ein typisches Familienunternehmen

Von da an nahm alles seinen Lauf für das Familienunternehmen AMSEL, das im Jahr 2010 offiziell gegründet wurde – zu Beginn noch kleiner und, wie Alex es selbst beschreibt, “eher Atelier als echte Unternehmung”. Schließlich stieß ihr Bruder Philippos Melachrinos dazu und regte an, mit den Entwürfen eine Messe zu besuchen: “Das war sozusagen der Grundstein für AMSEL.”

Hinter der Mode von Amsel steht ein waschechtes Familienunternehmen (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

Heute ist AMSEL ein “ganz typisches” Familienunternehmen, das neben Alex und Philippos auch Alex’ Ehemann Philipp von Frankenberg tatkräftig unterstützt. In seinen Fähigkeiten ergänzt sich das Trio perfekt, wie Alex betont: “Mein Bruder macht die Geschäftsführung, ist Stratege und Zahlenchef bei uns. Ich bin das kreative Hirn und mein Mann der Online-Profi und Marketer.”

Doch wie klappt es, Privates und Berufliches zu trennen? Nun, wo gehobelt wird, fallen Späne, und “klar kracht es auch mal”, wie Alex sagt, doch “mit Struktur und viel Disziplin im Büro funktioniert es”. Einmal pro Woche werden bei einem jour fixe alle Themen “ohne Hast” besprochen.

Echte Leidenschaft für Tracht

Die Liebe zur Trachtenmode, die jeden einzelnen Stoffstreifen und Stich der Dirndl und Lederhosen von AMSEL durchzieht, ist tief in Designerin Alex verwurzelt: “Es ist doch schön in einem Landstrich zu leben in dem sich ‘ursprüngliche’ Kleidung so lang gehalten und gleichzeitig immer weiterentwickelt und verändert hat”, erklärt sie.

Denn dass sich Dirndl und Lederhosen im ständigen Wandel befinden, ist keine rein moderne Erscheinung, wie Alex weiß: “Die ursprüngliche, bäuerliche und auch höfische Tracht war immer der Mode unterworfen. Erst im ausgehenden 19. Jahrhundert haben sich die ersten Trachtenvereine zum Erhalt alter Trachten und des Brauchtums gegründet.”

Tradition, die im Heute lebt: Die Mode von AMSEL

Diese Gratwanderung spiegelt sich auch in den Designs von AMSEL wider, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, klassisches Brauchtum zu erhalten und zugleich mit modernen Couture-Elementen zu verbinden. “Das Spannende ist, in gewissen ‘Leitplanken’ kreativ zu sein und immer wieder Neues zu schaffen, ohne das Alte über den Haufen zu werfen”, erklärt Alex.

Im eigenen Shop können sich Kunden individuell beraten lassen (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

Wie ihr das gelingt? Für Alex fängt alles mit den hochwertigen Stoffen an, die für die Herstellung ihrer Qualitätstrachten verwendet. Internationale Stoffmessen sind also der Ursprung für ihre Inspiration – doch auch die Entwicklung in der Welt der High Fashion spielen dabei eine Rolle, weswegen AMSEL stets ein Auge auf die Laufstege hat. “Wir beobachten das sehr genau, und wenn sich etwas auch in der Tracht gut einpassen würde, drehen und wenden wir diese Idee, bis sie zu uns und unseren Teilen passt.”

Mit dem Stoff fängt für Designerin Alexandra von Frankenberg jeder neue Entwurf an (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

Doch AMSEL geht es nicht so sehr um Trends. “Trends sind etwas vergängliches und wir möchten ja langlebige und zeitlose Stücke schaffen, die man gerne auch in zwei bis drei Jahren oder noch später aus dem Schrank holt und sich darüber freut”, sagt Alex. “Natürlich legen wir auch Wert auf angesagte Farben, aber vor allem konzentrieren wir uns auf Schnitte und Tragekomfort.”

Nicht zuletzt sind es die Kunden, die mit Wünschen und Anregungen den Schubs in eine gewisse Richtung geben können - denn rund ein Drittel der Kundschaft von AMSEL besteht aus Stammkunden. “Leute mit Klasse und Traditionsbewusstsein” sprechen die Designs von AMSEL an, wie Philipp erklärt, "Menschen mit einer gewissen Leidenschaft für aufwändige Verarbeitung und Design".

Kaum etwas steht so sehr für "Slow Fashion" wie eine hochwertige Tracht (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

Slow Fashion made by AMSEL

Denn, was AMSEL macht, ist “Slow Fashion” par excellence. “Die Menschen sehnen sich in der schnelllebigen Wegwerfwelt von heute nach ein wenig Beständigkeit, und sei es im Kleiderschrank”, so Philipp.

Unser Herz für die Wiesn: AMSEL bringt Oktoberfest-Stimmung in die Pandemie

Langsame, langlebige und nachhaltige Mode ist etwas, das der traditionsreichen Tracht ohnehin innewohnt. “Das sieht man schon daran, dass viele die Dirndl und Janker ihrer Eltern oder sogar Großeltern heute noch tragen”, sagt Philippos. “Grade bei Lederhosen hat sich ein regelrechter Kult entwickelt alte, schöne Hosen aufzuarbeiten, die sollen ja schön speckig sein.”

Alle Kleidungsstücke von Amsel - von Dirndl bis Lederhose - werden in Handarbeit hergestellt (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

Doch es geht nicht nur um Vintage – der Verantwortung eines Textilunternehmens seien sie sich durchaus bewusst, wie er hinzufügt. Das fängt beim Material an – AMSEL setzt auf Naturprodukte wie Loden und Leder, bei dem der ganze Hirsch verarbeitet wird – und schließt auch die logistischen Prozesse mit ein, was nicht zuletzt dadurch ermöglicht wird, dass alle Kleidungsstücke von AMSEL ausschließlich in Europa (und das in Handarbeit!) hergestellt werden.

Dirndl und Lederhose – gerne auch, aber nicht nur auf dem Oktoberfest

Ein Stück von AMSEL ist also ein Stück für die Ewigkeit und lässt sich immer wieder aufs Neue aus dem Kleiderschrank holen – "nicht nur einmal, und vor allem nicht nur auf der Wiesn”, wie Philipp betont. “Wir sehen das Thema Tracht schon gar nicht mehr so im Anlass”, fügt Philippos hinzu. “Sicher ist es für uns Jungs leichter, einfach einen Janker über die Schultern zu werfen und je nach Lust und Laune eine Jeans oder Chino und einen schönen Herrschuh oder Sneaker zu kombinieren, und genau so machen wir das auch im Alltag. Die Mädels sind mit dem Dirndl natürlich etwas zurückhaltender, aber grade im Sommer in den Biergarten oder an den See ist es eine super Alternative zum Sommerkleid.”

Der Tipp von AMSEL: Unsere Leinenmodelle mit Baumwollrock lassen sich perfekt kombinieren – egal, was ihr vorhabt!

Amsel-Trachten sind auf dem Oktoberfest gern gesehen - aber bitte nicht nur da! Janker, Lederhose und Leinendirndl passen perfekt in den Alltag (Bild: Raissa Axmann und Simon Rottler)

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